Mit dem Finger auf der
Landkarte streift Manuel Knortz durch die Welt. Impressionen,
Sehnsüchte, Erinnerungen- alles verdichtet sich in seinen Arbeiten
zu einer gedanklichen Topographie, einem Reiseerleben zwischen
Innen- und Außenansicht.
Folgerichtig fehlen diesen Bildern hergebrachte Bezüge.
Landschaft, Figur und Architektur stehen gleichberechtigt nebeneinander.
Das eine ist nicht des anderen Kulisse, sondern Teil des Ganzen.
Möglicherweise ist diese machtvolle Egalisierung eine Anspielung
auf die Diskrepanz zwischen der Wirklichkeit und dem, was wir
von ihr wahrnehmen. Da verlieren sich Fluchtlinien an undenkbaren
Stellen, werden Dach- |
|
stühle von Wänden
getragen, die es nicht geben kann. Und man hat den Eindruck,
es handle sich hier um Vexierbilder, die bei einem Schritt zur
Seite das Tor zu einer neuen Welt aufstoßen. R.
Otto v.Brocken
Husumer Nachrichten
Die Ausstellungstermine:
25.04. - 19.06.2011 Töpferei Hermann Petersen, Pellworm
03.07. - 29.07.2011 Altes Rathaus in Garding
28.08. - 22.09.2011 Galerie Lüth, Husum - Schobüll
|